FAQ´s zum Landespreis innovative interkommunale Zusammen-arbeit in Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Nordrhein-Westfalen unterstützt mit seiner Stabstelle Kompetenzzentrum für interkommunale und regionale Zusammenarbeit vielfältige Projekte der interkommunalen Zusammenarbeit. Um besonders nachahmenswerte oder neuartige Projekte in den Fokus der kommunalen Verwaltungen, aber auch der politischen Gremien zu rücken, wird der Landespreis für innovative interkommunale Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen ausgerufen.

FAQ

Kategorien

  • Kommunale Pflichtaufgaben und Innere Verwaltung,
  • Informationsaustausch und Vernetzung,
  • Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur sowie
    Umwelt, Planung und Infrastruktur
  • Sonderkategorie „Krisenbewältigung“

Zeitraum des Wettbewerbs

23.12.2021 – 11.02.2022

Anmeldung der Projekte

Projekte können in elektronischer Form unter https://landespreis.interkommunales.nrw/bewerbung-landespreis/ angemeldet werden

Anzahl der Preise

Pro Kategorie gibt es einen Preis. Eine Preisteilung auf mehrere Projekte ist nicht vorgesehen.

Aufteilung des Preisgeldes

Das Preisgeld kann unter den am Projekt beteiligten Kommunen aufgeteilt werden. Diese entscheiden in eigener Verantwortung.

Im Projekt ist keine federführende Kommune benannt

Es genügt, wenn die den Wettbewerbsbeitrag einreichende Kommune durch ihren Hauptverwaltungsbeamten bestätigt, dass es einen Gremienbeschluss aller beteiligten Kommunen zu dem Projekt gibt. Über ein Umlaufverfahren mit Widerspruchsrecht innerhalb einer Frist sollten alle Projektbeteiligten über die Wettbewerbsteilnahme informiert werden. Dieses Schreiben kann beigefügt werden.

Ist der Nachweis der Bestätigung des/r Hauptverwaltungsbeamten/in über einen Auszug aus der Niederschrift möglich

Ja

Grenzüberschreitende Projekte

Grenzüberschreitende Projekte sind zulässig. Dies bezieht sich sowohl auf Projekte mit Kommunen anderer Bundesländer als auch anderer Staaten.

Beurteilungskriterien

Die Beurteilungskriterien sind bei den Teilnahmebedingungen beschrieben und müssen bei der Anmeldung des Projektes von den Teilnehmenden erläutert werden.

Kriterium Innovation des Projekts

Es handelt sich hierbei um eines der drei Bewertungskriterien und ist kein Ausschlusskriterium. Das Kriterium bezieht sich auf den Zeitpunkt des Eingehens einer Kooperation, da eine spätere Übernahme innovativer Projekte durch andere Kommunen ausdrücklich gewünscht ist.

Kriterium Messbarkeit des Mehrwerts der Kooperation

Dies können nicht nur finanzielle Einsparungen, sondere auch personelle Verbesserungen, solche der Rechtssicherheit, des Grades der Digitalisierung, der Versorgung der Bevölkerung etc. sein.

Kriterium Grad der Innovation

Die Wettbewerbsteilnehmer sollen den Grad der Innovation beschreiben. Die Jury wird eine Matrix erstellen, die den Grad der Innovation einstuft.

Einreichung von älteren Projekten, die nach dem Stichtag (1. September 2016) inhaltlich oder in Bezug auf die Anzahl der Partner erweitert wurden

Ältere, aber nach dem Stichtag wesentlich erweiterte Projekte, sind zulässig, wenn sich durch die Erweiterung der Charakter der Kooperation so geändert hat, dass ein Abweichen von der Stichtagsregelung gerechtfertigt ist. Im Wettbewerbsbeitrag sind entsprechende Ausführungen gewünscht. Dies zu beurteilen, obliegt der Jury.

Einreichung von Projekten mit einer wesentliche Erweiterung

Die Jury beurteilt, ob sich durch die Erweiterung der Charakter der Kooperation so geändert hat, dass das Kriterium der Innovation vorliegt. Im Wettbewerbsbeitrag sind entsprechende Ausführungen gewünscht.

Inaktive Projekte

Projekte, die keinen Bestand mehr haben, können nicht eingereicht werden.

Kommunale Kooperationspartner

Das Kriterium der kommunalen Beherrschung bedeutet kommunale Mehrheit. Kooperationspartner können sowohl die kommunalen Gebietskörperschaften selbst sein, als auch von ihnen beherrschte juristische Personen.

Unterstützung oder Beratung der einreichenden Kommunen

Damit alle Kommunen die gleichen Rahmenbedingungen erhalten, wird lediglich Unterstützung bei technischen Problemen und Fragestellungen zum Antrag und allgemeinen Hinweisen angeboten Eine inhaltliche Beratung / Unterstützung bei der Erstellung der Teilnahmeunterlagen ist nicht möglich. Fragen können unter E-Mail: IKZ@Interkommunales.NRW gestellt werden.

Preisverleihung

März 2022 durch Frau Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Umgang mit Projekten nach der Auszeichnung

Die Projekte werden ausgezeichnet, nach Zustimmung der Projektträger veröffentlicht und gelten als „gute Beispiele“