Bewerbung beim Landespreis



Titel der Einreichung
LowCode Projekt Niederrhein

Kategorie
Kommunale Pflichtaufgaben & Innere Verwaltung

Name der Kommune/des Verbandes
Stadt Nettetal für die Stadt Nettetal, Stadt Willich, Stadt Kempen, Stadt Kleve, Stadt Emmerich am Rhein, Gemeinde Sonsbeck

Fachbereich/Abteilung
eGovernment

Ansprechpartner
Thorsten Rode

E-Mail-Adresse
thorsten.rode@nettetal.de

Telefonnummer
02153-898-1602

Kurzbeschreibung
Nettetal, Kleve, Sonsbeck, Emmerich am Rhein, Kempen und Willich – haben eine wegweisende Allianz geschmiedet, die als digitales Leuchtturmprojekt weit über die Region hinausstrahlt. Durch die gemeinsame Einführung der Low-Code-Plattform „OutSystems“ demonstriert der Verbund eindrucksvoll, dass modernes interkommunales Handeln der Schlüssel zur erfolgreichen Verwaltungsdigitalisierung ist. Das Projekt gilt als Referenz für den öffentlichen Sektor: Während einzelne Kommunen oft an den Hürden komplexer IT-Ausschreibungen scheitern, ermöglichte hier die Bündelung der Kräfte den Zugriff auf modernste Enterprise-Technologie. Statt isolierte Insellösungen zu schaffen, etablieren die Partner einen effizienten „Marktplatzgedanken“. Anwendungen werden arbeitsteilig entwickelt, modular aufgebaut und stehen dem gesamten Verbund zur sofortigen Nachnutzung bereit. Dies verhindert Doppelarbeit und beschleunigt die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben (OZG) massiv. Die Allianz ist dabei keine geschlossene Gesellschaft. Dank pragmatischer Strukturen können sich weitere Kommunen dem Verbund unkompliziert anschließen. Bürgerinnen und Bürger profitieren von schnelleren Online-Diensten, während die Verwaltung durch geteilte Ressourcen und automatisierte Prozesse entlastet wird. Mit diesem pragmatischen Vorstoß beweisen die Kommunen am Niederrhein Mut zur Veränderung und zeigen, dass echte Innovation durch Kooperation entsteht.

Ziel
Das primäre Ziel der sechs Kommunen am Niederrhein ist es, durch die Bündelung ihrer Kräfte die finanziellen und organisatorischen Hürden der Digitalisierung gemeinsam zu überwinden. Da moderne IT-Beschaffungen für einzelne kleine und mittlere Verwaltungen oft nur schwer realisierbar sind, strebt der Zusammenschluss an, durch gemeinsame Ausschreibungen notwendige Volumina zu erreichen und Kosten zu senken. Dieser interkommunale Ansatz dient dazu, ambitionierte Digitalisierungsziele konsequent, wirtschaftlich und sicher zu verfolgen, anstatt an isolierten Einzellösungen zu arbeiten. Operativ steht die Beschleunigung der Softwareentwicklung im Mittelpunkt. Mit der Einführung einer gemeinsamen Low-Code-Plattform verfolgen die Beteiligten das Ziel, Anwendungen für Bürger und Verwaltung deutlich schneller und ohne tiefes Programmierwissen bereitzustellen. Dies soll nicht nur Ressourcen schonen, sondern auch die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben, wie etwa des Onlinezugangsgesetzes, beschleunigen. Dabei setzen die Kommunen auf ein modulares Baukasten-Prinzip und den Marktplatzgedanken: Lösungen sollen arbeitsteilig erstellt, geteilt und mit geringem Aufwand von den Partnern nachgenutzt werden können. So wird vermieden, dass jede Kommune das Rad neu erfinden muss. Damit diese Zusammenarbeit dauerhaft funktioniert, wurde das Ziel einer lernenden Community verankert, die durch regelmäßigen Austausch und gemeinsame Problemlösung geprägt ist. Technisch soll eine einheitliche Basis geschaffen werden, die dennoch Raum für lokale Anpassungen lässt und offen für den Beitritt weiterer Kommunen ist. Für die Endnutzer stehen konkrete Verbesserungen im Fokus: Bürger sollen von weniger Papierkram, reduzierten Behördengängen und höherer Transparenz profitieren. Verwaltungsintern ist es das Ziel, Medienbrüche abzuschaffen, doppelte Dateneingaben zu vermeiden und Prozesse durch strukturiertere Datenverfügbarkeit effizienter zu gestalten.

Anlass
Der Anlass ist der gemeinschaftliche Start einer digitalen Low-Code-Plattform durch sechs Kommunen am Niederrhein (Nettetal, Kleve, Sonsbeck, Emmerich, Kempen und Willich). Da die eigenständige Beschaffung moderner IT-Infrastruktur für kleinere Kommunen oft schwierig ist, bündeln die Partner ihre Kräfte, um das nötige Abnahmevolumen zu erreichen und wirtschaftlicher zu handeln. Kern des Projekts mit dem Anbieter OutSystems ist die schnelle Entwicklung von Verwaltungsanwendungen, die nach dem Marktplatz-Prinzip untereinander geteilt und wiederverwendet werden. Dies vermeidet Doppelarbeit und beschleunigt die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben wie dem Onlinezugangsgesetz (OZG). Das Projekt ermöglicht eine effiziente Digitalisierung ohne tiefes Programmierwissen und schafft bessere Online-Services für Bürgerinnen und Bürger. Nach intensiver Vorbereitung und einem gemeinsamen Kick-off ist die Plattform nun operativ.

Kurzprofil
Projektprofil: Interkommunale Digitalisierungsallianz am Niederrhein 6 Kommunen am Niederrhein setzen ein starkes Signal für zukunftsorientierte Verwaltung: Die Städte Nettetal, Kleve, Emmerich am Rhein, Kempen, Willich und die Gemeinde Sonsbeck haben ihre Kräfte gebündelt, um gemeinsam eine moderne Low-Code-Plattform für digitale Anwendungen zu betreiben. Dieses Projekt gilt als Leuchtturm für interkommunales Handeln in Nordrhein-Westfalen und beweist, dass auch kleinere und mittlere Kommunen durch Kooperation ambitionierte IT-Ziele erreichen können, die im Alleingang oft an Beschaffungshürden scheitern würden. Kern der Zusammenarbeit ist die Nutzung der Technologie von OutSystems. Diese Low-Code-Plattform ermöglicht es, Softwareanwendungen deutlich schneller, kosteneffizienter und oft ohne tiefes Programmierwissen zu entwickeln. Zentrales Prinzip ist dabei der „Marktplatzgedanke“: Lösungen werden modular erstellt und so konzipiert, dass sie von allen Partnern einfach nachgenutzt und angepasst werden können. Getreu dem Motto „Einer für Alle“ muss so nicht jede Verwaltung das Rad neu erfinden. Ein wöchentlicher Austausch und eine gemeinsame Architektur fördern dabei den Wissenstransfer und verhindern isolierte Insellösungen. Das Ziel ist eine spürbare Effizienzsteigerung. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies weniger Papier, transparente Online-Anträge und schnellere Bearbeitung. Verwaltungsmitarbeitende profitieren von medienbruchfreien Prozessen und einer strukturierten Datenerfassung. Maßgeblich geebnet wurde der Weg durch die Vorarbeit der Stadt Willich während der Markterkundung sowie durch die Unterstützung der S&D Software nach Maß GmbH bei der Umsetzung. Das Projekt ist kein theoretischer Pilot, sondern bereits operativ: Nach Kick-off und Entwickler-Bootcamp ist die Plattform online. Die ersten Anwendungen gehen in Kürze in den Echtbetrieb, um gesetzliche Anforderungen wie das Onlinezugangsgesetz (OZG) praxisnah umzusetzen. Die entstandene Community ist zudem so angelegt, dass sich weitere Kommunen aus dem Verbandsgebiet unkompliziert anschließen können.

Gewinn der Kooperation
Gemeinsam statt einsam: Der Mehrwert unserer interkommunalen Digitalisierungsmaßnahme Der Zusammenschluss der sechs Niederrhein-Kommunen (Nettetal, Kleve, Sonsbeck, Emmerich, Kempen und Willich) zur Einführung der Low-Code-Plattform „OutSystems“ demonstriert eindrucksvoll den strategischen und wirtschaftlichen Gewinn interkommunaler Zusammenarbeit. Der primäre Vorteil liegt in der Bündelung der Marktmacht: Erst durch das gemeinsame Abnahmevolumen konnten die Kommunen die hohen Hürden öffentlicher Ausschreibungen überwinden und Zugriff auf moderne Enterprise-Technologie erhalten, die für eine einzelne Kommune kaum finanzierbar gewesen wäre. Der operative Nutzen manifestiert sich im „Marktplatzgedanken“: Anstatt Ressourcen für parallele Entwicklungen zu verschwenden, folgt der Verbund dem Prinzip der Arbeitsteilung. Eine Kommune entwickelt eine Lösung, die anderen nutzen sie nach. Durch den modularen Aufbau der Software können Anwendungen mit minimalem Aufwand an lokale Bedürfnisse angepasst werden. Dies spart nicht nur massiv Zeit und Kosten, sondern beschleunigt auch die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben wie des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Darüber hinaus entsteht durch die Kooperation eine nachhaltige Wissensgemeinschaft. Regelmäßige Austausche und eine einheitliche Architektur verhindern Doppelarbeit und fördern die gemeinsame Problemlösung. Das Ergebnis ist eine hohe Skalierbarkeit, die es ermöglicht, weitere Kommunen unkompliziert in den Verbund aufzunehmen. Letztlich profitieren auch Bürger und Mitarbeitende von diesem Synergieeffekt: Die gebündelte Innovationskraft führt schneller zu medienbruchfreien, transparenten Online-Diensten und effizienteren Verwaltungsprozessen. Das Projekt beweist, dass der Schlüssel zu einer modernen, wirtschaftlichen Verwaltung im Teilen und Wiederverwenden von Lösungen liegt.

Grad der Innovation
Sechs Kommunen am Niederrhein definieren die digitale Zusammenarbeit in der öffentlichen Verwaltung neu, indem sie ihre Kräfte auf der Low-Code-Plattform OutSystems bündeln. Dieses Vorhaben ist ein zentrales Referenzobjekt nicht nur für Nordrhein-Westfalen für die gemeinschaftliche Einführung von Low-Code-Projekten auf einer gemeinschaftlichen Architektur, die es bisher so noch nicht gegeben hat. Der hohe Innovationsgrad dieses Ansatzes liegt in der radikalen Abkehr von isolierten Insellösungen hin zu einem echten technologischen Verbund. Gerade für kleinere Kommunen, die oft an hohen Beschaffungshürden scheitern, bietet dieser Zusammenschluss eine beispiellose Lösung. Technologisch stützt sich das Projekt auf einen register-basierten Ansatz, der komplexe Verwaltungsprozesse effizient abbildet und durch Low-Code eine schnelle Entwicklung ohne tiefes Programmierwissen ermöglicht. Das Herzstück der Innovation ist jedoch der gelebte „Marktplatzgedanke“: Anwendungen werden modular entwickelt und stehen sofort allen Partnern zur Verfügung. Dies etabliert eine arbeitsteilige Verwaltung, in der das „Rad nicht neu erfunden“ werden muss, sondern Lösungen einfach adaptiert und nachgenutzt werden. Flankiert wird diese technische Basis durch eine gemeinsame Architektur und feste Austauschstrukturen, die lokale Besonderheiten zulassen, ohne den einheitlichen Standard zu brechen. Damit schaffen die Kommunen eine skalierbare, wirtschaftliche Basis zur Umsetzung gesetzlicher Anforderungen (OZG) und transformieren die Verwaltung von theoretischen Einzelprojekten hin zu einer agilen, wachsenden Community „aus der Praxis für die Praxis“.

Zukunftsfähigkeit/ Nachhaltigkeit
Die Kooperation von sechs Kommunen am Niederrhein zur Einführung der Low-Code-Plattform „OutSystems“ demonstriert exemplarisch, wie zukunftsfähige und nachhaltige Verwaltungsdigitalisierung gelingen kann. Durch den interkommunalen Zusammenschluss überwinden die Partner die Ressourcenbeschränkungen kleinerer Verwaltungseinheiten und sichern sich Zugang zu moderner Enterprise-Technologie, die im Alleingang kaum finanzierbar wäre. Im Zentrum der Nachhaltigkeitsstrategie steht das Prinzip der Wiederverwendung („Marktplatzgedanke“). Anstatt dass jede Kommune isoliert entwickelt, werden Anwendungen modular konzipiert und im Verbund geteilt. Dies verhindert redundante Arbeit, schont öffentliche Kassen und beschleunigt die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben wie des Onlinezugangsgesetzes erheblich. Die Low-Code-Technologie senkt zudem die Hürden für die Entwicklung und spart wertvolle Zeit. Die Zukunftsfähigkeit des Projekts wird durch feste Strukturen gesichert: Ein gemeinsames Architekturkonzept und der wöchentliche Wissensaustausch schaffen eine lernende Community, die nicht nur Software, sondern auch Kompetenzen teilt. Die Plattform ist dabei so ausgelegt, dass sie organisch wachsen kann und weiteren Kommunen den unkomplizierten Beitritt ermöglicht. Auch ökologisch und sozial setzt das Projekt Maßstäbe. Durch die Reduzierung von Papierprozessen und manuellen Eingaben werden Ressourcen geschont und Medienbrüche minimiert. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies einen transparenten, zukunftsorientierten Service ohne Wartezeiten. Das Projekt beweist somit, dass kooperatives Handeln und technologische Standardisierung die entscheidenden Faktoren sind, um die öffentliche Verwaltung langfristig leistungsfähig und krisenfest aufzustellen.

Dokumente


Bestätigung
1

Eingegangen am
15.01.2026 00:00

Eingereicht am
15.01.2026 11:43